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Zeichen aus Ostasien — Yin und Yang, Koi-Karpfen. Bedeutung und Ästhetik im japanischen und chinesischen Tattoo.
Die Symbolik Ostasiens speist sich aus Daoismus, Buddhismus und Konfuzianismus — Denktraditionen, die weniger auf feste Gegensätze als auf Bewegung, Ausgleich und Wandlung setzen. In Japan kommt eine eigene, hoch entwickelte Tätowierkunst hinzu: das Irezumi, in dem Motive nie isoliert stehen, sondern in Wellen, Wind und Blüten eingebettet werden.
Yin und Yang (Taijitu) zeigt kein Duell, sondern ein Ineinander: In jeder Hälfte liegt der Keim der anderen, die Trennlinie ist geschwungen, nicht gerade. Der Koi-Karpfen verweist auf die chinesische Legende vom Fisch, der das Drachentor am Gelben Fluss hinaufschwimmt und dabei zum Drachen wird — Sinnbild der Ausdauer, die sich lohnt. Diese Kategorie erläutert Herkunft, Bedeutung und die Frage des respektvollen Umgangs.